Posts mit dem Label 2 Sterne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 2 Sterne werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. Februar 2026

Rezension: How to talk to yourself - Von Selbstzweifeln zu Selbstvertrauen - Ro Mitchell

 


 Infos zu Buch und Autorin lt Amazon:

  • Herausgeber ‏ : ‎ Knesebeck
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 30. Dezember 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 240 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3989620789
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3989620780
  • Originaltitel ‏ : ‎ How to Talk to Yourself: From Self-Doubt to Self-Confidence 
  •  

     Ro Mitchell ist eine britische Content-Creatorin und Mental Health Advocate, die durch ihre aufrichtige und einfühlsame Art sowie ihre positiven Botschaften in den sozialen Medien begeistert. Dort teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit Selbstzweifeln und ihrer Essstörung und inspiriert viele Menschen zu persönlichem Wachstum und dazu, ihre mentale Gesundheit zu priorisieren.

     

    Inhalt:

    In diesem Buch geht es darum, wie man zu sich selbst wieder freundlicher sein kann. Oft überwiegt in unserem Denken die negative Stimme, der/die innere Kritiker/in, die uns Beleidigungen an den Kopf wirft und unsere Selbstzweifel bestärkt.
    Hier sollen wir lernen, freundlich zu uns zu sein. Mit uns selbst so zu reden, wie mit einer/m Freund/in.
    Ro erzählt dabei sehr viel von ihrem eigenen Leben und wie sie ihre innere Stimme "umgelernt" hat.

    Meinung:

    Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt. Zuerst geht es darum, die negativen Selbstgespräche zu beobachten und überhaupt erstmal zu bemerken. Im zweiten Teil sollen wir lernen, wie wir diese negative Stimme in eine positive umwandeln können. Dann geht es darum, uns selbst zu verzeihen und am Ende nochmal darum, freundlich zu uns selbst zu sein - im Rahmen uns etwas Gutes zu tun und der Gesundheit.

    An und für sich hört sich das richtig toll an. Deshalb habe ich mir das Buch auch ausgesucht und gelesen. Immerhin habe ich mir vorgenommen, 2026 zumindest ein paar Ratgeber bzw Sachbücher zu lesen.

    Leider kann das Buch seine Versprechen nicht wahr machen. Ich finde es immer toll, wenn Autoren in Ratgebern ihre eigene Lebensgeschichte einfließen lassen, um Beispiele zu nennen. Hier nahm das etwas überhand. Vor lauter eigener Lebensgeschichte findet man die Ratschläge kaum.

    Ab und zu gibt es eine umrandete Box, in der eine kurze Übung beschrieben wird. Ansonsten besteht das Buch aus mehr oder weniger durchgehendem Fließtext. Daraus eventuelle Ratschläge zu filtern, ist sehr schwierig. Was richtig traurig ist, denn die Inhaltsangabe und die einzelnen Kapitelüberschriften versprechen sehr viel - aber eben zu viel.

    Aber zumindest kann man aus dem Buch mitnehmen, dass es auch anderen Menschen psychisch nicht gut geht und sie jeden Tag darum kämpfen, wieder auf die Beine zu kommen oder auch einfach nur zu Überleben. - Und - wie man am besten aus den Überschriften herausliest - freundlicher zu sich selbst zu sein.

    Fazit:

    Verspricht viel zu viel und kann diese Versprechen leider nicht einhalten.

    ⭐⭐ 

     

     

     

    Donnerstag, 30. Januar 2020

    Rezension: Unschuldig - Amy Lloyd





    Infos zum Buch lt Amazon:

    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: btb Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (13. Januar 2020)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442717329
    Inhalt:

    Dennis ist ein verurteilter Mörder. Doch es gibt hunderte Menschen, die nicht daran glauben und dafür kämpfen, dass er frei kommt. Eine davon ist Sam. Es gibt Onlineforen, Dokumentationen, Bücher über Dennis´ Fall und immer wieder kommen neue Beweise ans Tageslicht, die für seine Unschuld sprechen.
    Sam besucht Dennis im Gefängnis, reist dafür extra in die USA. Die beiden nähern sich einander an, verlieben sich und heiraten. Kurz darauf kommt Dennis frei und das Leben mit ihm ist so ganz anders als Sam es sich vorgestellt hat. Sie wird sich immer mehr bewusst, dass sie diesen Menschen gar nicht kennt. Hat er sie manipuliert? Was ist damals wirklich passiert?

    Meinung:

    Nach diesem Klappentext habe ich mir einen hochspannenden Thriller erhofft. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Handlung plätschert die ganze Zeit vor sich hin und wird nie richtig spannend.

    Die beiden Hauptprotagonisten Sam und Dennis wurden mir nie richtig sympathisch. Zumindest bei Sam wäre es schön gewesen, wenn ich mit ihr mitgefühlt hätte. Aber ich musste so oft über ihre Naivität und Hysterie den Kopf schütteln, dass ich nie auch nur irgendwie mich mit ihr identifizieren hätte können.

    Außderdem verrät leider der Klappentext schon viel zu viel vom Inhalt (ich habe oben die Inhaltsangabe in meinen Worten geschrieben, halte mich aber an das, was im Klappentext stand). Wir wissen schon bevor wir zu lesen anfangen, dass Dennis freikommt. Aber um erst einmal so weit zu kommen, muss man ca 120 Seiten lesen, was ungefähr einem Drittel des Buches entspricht.

    Ich wusste auch von Anfang an, wie das Buch wohl ausgehen wird - das kann man ja auch vom Klappentext irgendwie rauslesen, oder? Deshalb war die "große" Auflösung am Ende keine wirkliche Überraschung.

    Fazit:

    Leider konnte mich dieser "Thriller" absolut nicht überzeugen und ist wohl eines der wenigen Bücher, die ich nur mit 2 Sternen bewerten kann.

    ⭐⭐