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Dienstag, 18. August 2020

Rezension: This is (Not) a Love Song - Christina Pishiris

 

Infos zu Buch und Autorin lt Amazon:

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1. (18. August 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374663699X

CHRISTINA PISHIRIS, geboren in London, kommt aus einer Familie griechisch-zypriotischer Abstammung, und immer, wenn in ihrer (weitläufigen!) Verwandtschaft geheiratet wurde, hieß es, George Michael werde vielleicht auch kommen. Natürlich wurde sie jedes Mal enttäuscht, und aus lauter Frustration begann sie kleine Geschichten auf Papierservietten zu kritzeln. Seitdem hat sie ihr ganzes Leben geschrieben, als Journalistin, später fürs Fernsehen und für Musikdokumentationen. Davon abgesehen hätte sie auch gern so eine Katze wie ihre Nachbarn und nimmt für ihr Leben gern kitschige 80er-Jahre-Playlists auf.

 

Inhalt:

Zoe ist Redakteurin eines renommierten, aber finanziell angeschlagenen, Musikjournals. Schon immer konnte sie sich für Musik begeistern. Die einzig andere große Liebe war ihr bester Freund Simon. Doch dies hat sie ihm nie gesagt und dann war es auch zu spät, da er geheiratet und weggezogen ist.
Nun ist Simon wieder in London - frisch geschieden und noch immer so liebenswert wie eh und je. Aber ständig kommt Zoe etwas dazwischen, so zum Beispiel der PR-Manager Nick, Zoes hochzeitsbesessene Familie oder das Big Fat Greek Wedding ihres Bruders...


Meinung:

This is (not) a love song ist ein sehr unterhaltsames Buch. Es hat Humor, kann aber auch ernst oder  romantisch sein. Die Autorin schreibt sehr flüssig und die Geschichte lässt sich flott lesen.

Das gesamte Buch ist untermalt mit Musik. Am Anfang jedes Kapitels steht ein Song. Nachdem Zoe Redakteurin eines Musikjournals ist, geht es natürlich auch um Bands, Rockstars usw. Mir hat das gut gefallen, vor allem, wenn ich Namen bekannter Musiker erkannt habe. Natürlich erfährt man auch ein bisschen was, wie es in einer Redaktion eines Musikjournals zugeht.

Zoe selbst hatte ich ganz gern, genauso wie Simon. Allerdings hatte ich manchmal meine Probleme damit, wie sie mit einander und wie sie mit dem Thema Liebe umgingen. Manchmal hätte man meinen können, dass es sich hier um ein Young-Adult-Buch handelt, so unreif verhielten sich die Protagonisten. Das war teilweise etwas nervig, da die Charaktere ja um die 35 Jahre alt sein sollen.

Es gab noch andere Charaktere, die gut gezeichnet waren und die ich der Autorin gut - vielleicht sogar besser - abgenommen habe, als die Hauptprotagonisten.  Sie haben das Buch auf jeden Fall etwas bunter und interessanter gemacht.


Fazit:

Sehr unterhaltsames und humorvolles Buch, das aber leider ein paar kleine Schwächen hat.

⭐⭐⭐⭐


 

 

 

 

 

Mittwoch, 22. Januar 2020

Rezension: Feel my Soul - Michelle Schrenk, Emily Ferguson





Infos zu Buch lt Amazon:

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Montlake (14. Januar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 2919808044
Inhalt:

Mary verlässt Florida, um ihren Traum von einer Musikkarriere in New York wahr zu machen. Damit lässt sie nicht nur ihre Heimat hinter sich, sondern auch die schmerzlichen Erinnerungen an ihre Jugendliebe Tad. Sie studiert an der Juilliard, schließt das Studium ab und hält sich nun mit verschiedenen Jobs über dem Wasser. Einmal in der Woche singt sie in der Kultbar Jones. Dort wird sie von einem Kunden gehört, der sie für ein privates Konzert buchen möchte. Allerdings will er nicht erkannt werden und sie soll mit verbundenen Augen singen.

Meinung:

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, die Geschichte hat mir gut gefallen. Es war sehr schnell und leicht zu lesen, der Schreibstil ist sehr flüssig. Allerdings sind die Geschehnisse zum Großteil ziemlich vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat. Die Playlist am Anfang des Buches trägt noch zur Stimmung bei und rundet das Erlebnis ab.

Mary ist mir recht schnell ans Herz gewachsen und ich habe mit Spannung ihre Geschichte mitverfolgt. Wie sie ihre erste große Liebe trifft, die intensiven Wochen mit ihm und wie sie leidet, als er sie verlässt. Und natürlich ihr Weg nach New York, ihre beginnende Musikkarriere, das Spielen und Singen in der Bar, ihre anderen Jobs ...

Ach war es schön, von dem Sommer zu lesen, als sie Tad traf. Diese erste große Liebe wurde so schön beschrieben und hat mich zum Träumen gebracht. Es tat mir selbst in der Seele weh, als Tad plötzlich verschwand und Mary zurückließ.

Es war aber auch schön, von ihrem Werdegang zu lesen. Wie sie sich auf die Musik konzentriert und eigentlich nichts von Liebe wissen will - Liebe lenkt nur ab und tut weh. Außerdem hat sie Tad nie vergessen.

Das Buch ist ziemlich spannend. Ständig fragt man sich, was damals passiert ist, warum ist Tad gegangen. Auch Mary quälen diese Fragen. Doch ob sie darauf wirklich eine Antwort bekommt? Um das herauszufinden, muss man aber das Buch lesen ;)

Obwohl ich die Geschichte geliebt habe, gibt es doch ein paar kleine Kritikpunkte: wie schon oben erwähnt, einige Geschehnisse waren ziemlich vorhersehbar und manche Reaktionen der Protagonisten habe ich beim besten Willen nicht verstanden. ZB man platzt fast, weil man so viele Fragen hat, stellt diese Fragen aber nicht gleich, weil es gerade zuviel ist? Oder man hat tagelang mit jemandem Kontakt, stellt aber trotzdem wichtige Fragen nicht? Aber gut, jeder ist anders, vielleicht gibt es wirklich Menschen, die so reagieren.

Fazit:
Sehr unterhaltsam, spannend, sehr schnell und flüssig zu lesen, einige Geschehnisse vorhersehbar.

⭐⭐⭐⭐

Mittwoch, 17. Juli 2019

Find mich da, wo Liebe ist - Anstey Harris



Inhalt:

Grace ist eine begabte Cellistin, die aufgrund eines dramatischen Erlebnisses nicht mehr vor Publikum spielen kann. Daher steigt sie auf den Bau von Streichinstrumenten um und kann hier auf einige Jahre Berufserfahrung zurückgreifen. In ihrem Privatleben läuft es leider nicht so ganz rund. Sie hat seit 8 Jahren einen Freund, doch dieser ist mit einer anderen Frau verheiratet und hat Kinder. Oft denkt sie an ein gemeinsames Leben, wie es wohl sein wird, wenn er sich endlich scheiden lässt und mit ihr ein neues Leben beginnt. Doch wann wird das endlich sein?



Meinung:

Das Buch beginnt mit einer Erklärung des Cellos. Solche Erklärungen, die sich mit dem Bau von Instrumenten oder dem Klang befassen, findet man immer wieder in dem Buch. Doch niemals sind sie langweilig, weil sie so gut in das Geschehen eingefügt sind.

Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt, immer wieder unterbrochen durch Rückblicke in die Vergangenheit, als Grace im Konservatorium war und dort mit einem besonders strengen Lehrer kämpfte oder als Grace und ihr Freund sich kennenlernten und was sie schon erlebt haben.

Das ganze Buch sprüht über vor Liebe zu Streichinstrumenten und zur Musik. Auch Nadia und Mr. Williams haben einen besonderen Bezug dazu und so verwundert es nicht, dass die drei gute Freunde werden. Besonders schön finde ich, dass auch einige Musikstücke genannt werden. Diese habe ich mir dazu angehört und das hat dem Buch noch zusätzlich Flaire verpasst.

Das Cover finde ich zwar wunderschön, allerdings finde ich, dass es zu dieser Geschichte nicht so richtig passen will. Aber am wichtigsten ist sowieso der Inhalt und nicht die Verpackung ;)

Fazit:

Ein wunderschön geschriebenes Buch über Musik, Liebe und Freundschaft.

⭐⭐⭐⭐⭐

Torn in Infinity: Let´s Dance - Melanie Pohl

 
 
Inhalt:
 
Lany studiert Tanz. Seit Kurzem hat sie Probleme, möchte sich aber ihren Freunden nicht anvertrauen. Doch natürlich merken diese, dass etwas nicht stimmt, dass sie sich verändert hat. Plötzlich ist Lany ständig erschöpft, sagt einen Abend unter Freunden ab, um sich dann heimlich davonzustehlen und bei einem (verbotenen) Dance Battle mitzutanzen. Ihr bester Freund Harry stellt sie zur Rede und ihr bleibt nichts anderes übrig, als ihm alles zu erzählen, sonst würde sie die Freundschaft gefährden. Am nächsten Tag erzählt sie auch alles ihren anderen Freunden und nun helfen alle zusammen, um Lany aus ihren Schwierigkeiten herauszuholen.
Und dann sind da noch die Gefühle. Gefühle für den besten Freund, Gefühle, die die Freundschaft bedrohen ...

Meinung:

Das Buch liest sich toll. Es ist locker und flüssig geschrieben. Man kommt sehr gut in die Geschichte und begleitet Lany und ihre Freunde in der Ich-Perspektive (abwechselnd von Lany und Harry). Es ist schön zu lesen, wie wichtig Freundschaft ist, wie wichtig Ehrlichkeit ist und wie alle an einem Strang ziehen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Auch sehr schön geschrieben wurde von Gefühlen. Was passiert, wenn man für den besten Freund Gefühle entwickelt.
Der Anfang jedes Kapitels ist ein Songtext. Überhaupt spielt Musik und Tanz natürlich eine sehr große Rolle in dem Buch, da alle darin vorkommenden Charaktere aus diesem Bereich kommen.

Das Buch hätte von mir 4 Sterne bekommen, leider muss ich davon einen Punkt abziehen aufgrund der vielen Tipp-, Rechtschreib- und Grammatikfehler, die immer wieder den Lesefluss bremsen. Es war manchmal wirklich frustrierend, auf fast jeder Seite mindestens einen Fehler zu finden.

Fazit:
Ein gutes Buch über Freundschaft und Liebe. Aber nur, wenn man Fehler überlesen kann.

⭐⭐⭐