Infos zu Buch und Autorin lt Amazon:
Ro Mitchell ist eine britische Content-Creatorin und Mental Health Advocate, die durch ihre aufrichtige und einfühlsame Art sowie ihre positiven Botschaften in den sozialen Medien begeistert. Dort teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit Selbstzweifeln und ihrer Essstörung und inspiriert viele Menschen zu persönlichem Wachstum und dazu, ihre mentale Gesundheit zu priorisieren.
Inhalt:
In diesem Buch geht es darum, wie man zu sich selbst wieder freundlicher sein kann. Oft überwiegt in unserem Denken die negative Stimme, der/die innere Kritiker/in, die uns Beleidigungen an den Kopf wirft und unsere Selbstzweifel bestärkt.
Hier sollen wir lernen, freundlich zu uns zu sein. Mit uns selbst so zu reden, wie mit einer/m Freund/in.
Ro erzählt dabei sehr viel von ihrem eigenen Leben und wie sie ihre innere Stimme "umgelernt" hat.
Meinung:
Das Buch ist in 4 Teile aufgeteilt. Zuerst geht es darum, die negativen Selbstgespräche zu beobachten und überhaupt erstmal zu bemerken. Im zweiten Teil sollen wir lernen, wie wir diese negative Stimme in eine positive umwandeln können. Dann geht es darum, uns selbst zu verzeihen und am Ende nochmal darum, freundlich zu uns selbst zu sein - im Rahmen uns etwas Gutes zu tun und der Gesundheit.
An und für sich hört sich das richtig toll an. Deshalb habe ich mir das Buch auch ausgesucht und gelesen. Immerhin habe ich mir vorgenommen, 2026 zumindest ein paar Ratgeber bzw Sachbücher zu lesen.
Leider kann das Buch seine Versprechen nicht wahr machen. Ich finde es immer toll, wenn Autoren in Ratgebern ihre eigene Lebensgeschichte einfließen lassen, um Beispiele zu nennen. Hier nahm das etwas überhand. Vor lauter eigener Lebensgeschichte findet man die Ratschläge kaum.
Ab und zu gibt es eine umrandete Box, in der eine kurze Übung beschrieben wird. Ansonsten besteht das Buch aus mehr oder weniger durchgehendem Fließtext. Daraus eventuelle Ratschläge zu filtern, ist sehr schwierig. Was richtig traurig ist, denn die Inhaltsangabe und die einzelnen Kapitelüberschriften versprechen sehr viel - aber eben zu viel.
Aber zumindest kann man aus dem Buch mitnehmen, dass es auch anderen Menschen psychisch nicht gut geht und sie jeden Tag darum kämpfen, wieder auf die Beine zu kommen oder auch einfach nur zu Überleben. - Und - wie man am besten aus den Überschriften herausliest - freundlicher zu sich selbst zu sein.
Fazit:
Verspricht viel zu viel und kann diese Versprechen leider nicht einhalten.
⭐⭐

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